Erotica

Fickmaschine

Meine Augen sind weit geöffnet, ich traue mich nicht einmal zu blinzeln. Seine Finger tauchen ab in die Tiefen meiner Göttlichkeit, erst einer, dann der andere.

Von Anne Lomberg am Januar 19, 2024 -
Aktualisiert am Juni 8, 2024

Auch auf Englisch verfügbar
Fuckmachine

„Hast du jemanden kennengelernt oder was ist los?“, fragte ich Nele, die mir mit einem Dauergrinsen gegenübersaß. „Besser!“, erwiderte sie, während sie ihren Stuhl näher an den Tisch rückte und sich zu mir vorbeugte. „Wir haben ein neues Produkt, allerdings befindet es sich noch in der Testphase. Und rate mal, wer fleißig testen durfte?“, schmunzelte sie und ließ dabei ihren Kopf von Seite zu Seite wandern, als ginge es um eine Geheimwaffe. Nele arbeitet in einer Sextoy-Fabrik, dafür hab ich sie schon immer beneidet. Sie gehört zu den ersten Testern, weil sie die besten Kritiken schreibt. „Also es handelt sich hier um etwas, dass die Zukunft verändert. Sie haben das erste virtuell gesteuerte Sextoy erfunden.“, flüsterte sie in mein Ohr. Ich konnte nicht glauben, was sie mir da erzählte und war Feuer und Flamme mehr zu erfahren. Wir bestellten die Rechnung und verließen das Café für einen kleinen Spaziergang im Park. Als wir eine abgelegene Parkbank fanden, setzten wir uns und Nele geriet ins Schwärmen.

„Dieses Teil ist der Hammer. Es besteht aus zwei Einheiten, einer Maschine und einer 3D-Brille. Sobald du die Brille aufsetzt, steuerst du alles mit deinen Augen. Die Maschine selbst ist total kompakt. Du kennst doch diese riesigen Fickmaschinen, die hier ist viel kleiner und sieht aus wie eine einfache Box. Du machst es dir bequem, spreizt deine Beine und positionierst die Box dazwischen, dann setzt du die Brille auf und legst los. Jetzt kommt der Knaller. Sobald du die Brille aufgesetzt hast, tauchst du in eine Real-Sex-Life-Experience ein. Es gibt verschiedene Hände, zwischen denen du auswählen kannst, die deine Begierden steuern und eine passende Stimme, die deine tiefsten Sehnsüchte widerspiegeln. Puh … ich will gar nicht zu viel verraten, aber seitdem ich das Teil teste, bin ich echt süchtig geworden. Es fühlt sich an wie realer Sex mit einer Person, die alles erfüllt, was du dir wünschst.“ Ich fand das alles ziemlich surreal, was sie mir da erzählte. Auf der einen Seite war ich extrem neugierig, auf der anderen aber auch skeptisch. Wie sollte das funktionieren? Und wie um Himmelswillen sollte eine kleine Box sich zur Fickmaschine verwandeln? Ich musste es einfach ausprobieren. „Wow, das klingt echt abgefahren, meinst du, ich kann das auch mal testen?“, fragte ich. „Auf jeden Fall, deswegen erzähle ich es dir überhaupt. Ich möchte deine Meinung dazu hören. Da ich bisher die Einzige bin, die das Gerät testet und ich teilweise wirklich vom Glauben abgekommen bin, das so was Geniales überhaupt existiert, brauche ich Gewissheit. Und keine Angst, das ist alles total steril. Wenn wir nachher zu meinem Auto gehen, gebe ich es dir, aber Psssstt … Top Secret.“, zwinkerte sie, bevor wir unsere Unterhaltung auf ein anderes Thema lenkten.

Zu Hause angekommen, starre ich skeptisch auf die kleine Box, der sogenannten Fickmaschine, die auf meiner Kücheninsel ruht. In meiner Hand halte ich die 3D-Brille, die in Weiß und mit Goldapplikationen nicht nur besonders edel aussieht, sondern auch hochkomplex wirkt. Ich muss es sofort testen, also zögere ich nicht lange und begebe mich ins Schlafzimmer. Nach Neles Anweisungen mache ich es mir bequem. Nur in meinem weißen Seidenhemd bekleidet, spreize ich die Beine, positioniere die Box zwischen meine Schenkel und setze die Brille auf. Sofort wird das Bild vor meinen Augen realitätsnah widergespiegelt, außer das alles noch viel schöner wirkt. Meine Beine, meine dunklen Schamhaare und mein Bauch werden von einem warmen Licht umhüllt, während die Box blinkt und verschiedenste Auswahlmöglichkeiten bereitstellt. Ich zoome näher heran und werde durch ein Programm geschleust, was sich wie ein Sextoy-Katalog entfaltet. Zunächst muss man sich entscheiden, ob man einen Dildo, einen Vibrator oder eine Kombination aus beiden haben möchte. Ich wähle beides.

Doppelstimulation eine gute Wahl. Darf ich meine magischen Hände nach Belieben führen lassen?“, fragt eine tiefe Männerstimme. Ich bin perplex und weiß nicht, was ich machen soll. „Keine Angst, rede einfach mit mir. Ich stehe ganz zu deinen Diensten.“ – „Ok, ja.“, sage ich zögerlich und warte ab, was als Nächstes passiert. Wo kommt auf einmal diese Stimme her und wie zum Teufel geht das? Sie klingt zu real, überhaupt nicht wie eine Computerstimme. Hitze durchflutet meinen Körper, als wäre ich gerade öffentlich beim Masturbieren ertappt worden, dabei liege ich nur halbnackt auf meinem Bett mit einer winzigen Box zwischen meinen Schenkeln und einer klobigen Brille auf meinem Gesicht. Meine Hände krallen sich ins Bettlaken und ich spüre, wie sich bereits die ersten Lusttropfen um mein Geschlecht sammeln. „Nach deinen Angaben und deiner kurzen Aussage konnte ich passende Toys zusammenstellen, ebenso wie meine Finger, die sie führen werden.“ What the Fuck! „Ich erkenne auch, dass du bereits feucht bist, deswegen werden wir sofort mit deiner Behandlung beginnen. Schau genau hin und genieße.“

Behandlung? Oh mein Gott, ich kann es kaum erwarten. Ich entspanne mich, blicke erwartungsvoll auf die kleine Box, die wie wild hin und her rüttelt, bevor sich ein hübscher großer Kristalldildo in Penisform vor meinen Augen im Licht dreht. Daneben wird eine Messlatte eingeblendet mit der Größenangabe von 20 cm. Mit einem Häkchen bestätige ich die Auswahl. Das zweite Toy ist ein schwarzer, vibrierender Silikonkegel, dessen Spitze von sanft bis ultraheftig flattert. Ich bestätige auch diese Auswahl und spreize unbewusst meine Schenkel weiter. „Sehr schön. Ich wusste, dass dir diese Auswahl gefällt. Meine Hand steht dir außerdem zu Diensten.“ Auf einmal blendet sich eine große Männerhand mit dunklen Haaren ein und ich beginne bereits innerlich zu sabbern. „Ich bin deine persönliche Fickmaschine und ich werde dich so lange ficken, bis du keinen Saft mehr produzierst und erschöpft einschläfst.“ Mein Puls beschleunigt sich bei dieser Ankündigung, als die Kameraperspektive wechselt und in Nahaufnahme auf mein begieriges Geschlecht zeigt. „Ich weiß, dass du gerne dabei zuschaust, also wirst du hautnah erleben, wie ich deine Löcher penetriere.“ Die Hand platziert sanft beide Sextoys zwischen meine gespreizten Beine, als die ersten Finger auf Entdeckungsreise gehen. „Hmmm, du bist so feucht. Das gefällt mir. Gefällt dir das auch?“ Nur ein zartes Stöhnen verlässt meine Lippen, während ich hautnah beobachte, wie Zeige- und Mittelfinger langsam zwischen meinen Schamlippen auf und ab streicheln, das nasse Geräusch hallt in meinen Ohren, es erregt mich zutiefst. „Bereiten wir dich erst etwas vor, bevor wir mit den Toys weiterspielen.“ Meine Augen sind weit geöffnet, ich traue mich nicht einmal zu blinzeln. Seine Finger tauchen ab in die Tiefen meiner Göttlichkeit, erst einer, dann der andere. Er tut es mit Bedacht, bei jedem Herausziehen glänzen sie mehr, das schmatzende Geräusch bringt mich um den Verstand und ich beginne, leicht meine Hüften in beide Richtungen zu kreisen, bevor er sie wieder ganz in mich versenkt. Meine Innenwände lockern sich bei diesem herrlichen Gefühl, der Dehnung und all dem, was noch kommen mag. „So ist es gut, du bist so empfänglich und feucht. Ich werde jetzt den ersten Dildo in dich einführen.“ Fuck, wieso turnt es mich so an, wenn die Stimme erzählt, was sie tut? Als könnte sie in mein Innerstes eindringen, nicht nur körperlich, sondern auch im Geiste. Es ist offensichtlich, dass ich bei diesem Spiel live und hautnah dabei bin. Ich kann meine Öffnung sehen, wie sie von seinen Fingern weit gedehnt wird und wie meine Schamlippen vor Begierde anschwellen.

Als die Fickmaschine die Kristalleichel an meine Klit hält, ist es bereits um mich geschehen. Dieser Dildo sieht aus wie ein gläserner Penis, der sich zwischen meinen Schamlippen lustvoll nach oben und unten schiebt. Aber er penetriert mich nicht, noch nicht. Reinste Folter, denke ich, während ich meine Lippen befeuchte und weiter auf meine 3D-Pussy starre. Die Hand führt den Kristallpenis äußerst elegant und neckt mich auf himmlischste Weise. Auf einmal übergießt sich eine klare Flüssigkeit über den Schaft. Ist das Gleitgel? „Lass und etwas experimentieren, ich weiß, dass du es magst, anal stimuliert zu werden. Ich werde dabei ganz behutsam vorgehen und Stück für Stück den Dildo in dich einführen, bis er ganz verschwindet. Schieb bitte dein Gesäß etwas vor und hilf mir beim Spreizen. Ich sorge dafür, dass du den besten Blick erhältst“ Ich nicke eifrig, obwohl ich keinen blassen Schimmer hab, ob das überhaupt eine Rolle spielt. Dann spreize ich mit meinen Händen meine Pobacken und ziehe mein Becken etwas nach oben. Diese Kameraeinstellung ist der Hammer. Ich erkenne und fühle, wie das nasse Kristall um meinen Anus kreist, bevor die Eichel Stück für Stück in mich eindringt. Die feste Textur und das Gleitgel machen es möglich, ich passe mich an und genieße jeden weiteren Schub. „Langsam hhmm, schau, wie er mühelos in dich hineingleitet. Und schau, wie weit du schon gedehnt bist. Es wird Zeit, den Vibrator zum Einsatz zu bringen.“ Ich seufze und stöhne laut, während der Kristalldildo bis zum Anschlag in meinem engen Po verschwindet, um dann wieder aufzutauchen und wieder zu verschwinden, bevor er im Inneren verharrt. Meine Finger krallen sich in mein Gesäß, ich spreize meine Pobacken so weit bis ich alles visualisieren und fühlen kann.

Der schwarze Kegelvibrator wird direkt an meine Klit geführt, volle Power, etwas, womit ich nicht gerechnet habe. Mit dem Kristalldildo in meinem Arsch ziehe ich mich zurück, als die Hand den Vibrator von meiner Klit nimmt und schnurstracks in meine Pussy führt. Mit schnellen Bewegungen stößt er in mich hinein und mein Po schiebt sich wieder nach vorn. Ich gebe mich ihm ganz hin, egal was er mit mir macht, ich bin bereit. „Das ist ein gutes Mädchen. Dafür wirst du belohnt. Erwarte multiple Orgasmen.“ Eine zweite Hand kommt hinzu, sie sieht anders aus als die erste, zarter, fast weiblich. Diese Hand bedient den Kristalldildo und dringt in meinen Anus mit langsamen, langen Stößen ein, während die Fickmaschine meine Pussy mit dem Vibrator und meine Klit mit seinen Fingern stimuliert. Alles schäumt, meine inneren Schamlippen flattern wie der Vibrator in meiner Pussy. Die dreifache Stimulation fühlt sich fast zu heftig an, als ich von einem Megaorgasmus überwältigt werde, mein Körper zu zucken beginnt und ich mit einem lauten Schrei meine Erfüllung in den leeren Raum kreische. Die Hände halten kurz inne, bevor sie wieder volle Fahrt aufnehmen. Der Kristallpenis dehnt weiterhin genüsslich meinen Anus mit langsamen, langen Stößen, synchron mit dem Vibrator in meiner Pussy, der das Tempo angepasst hat. Auch der schöne Daumen an meiner Klit hat die Bewegungen eingeschränkt und streichelt sanft über meinen behaarten Venushügel. „Gib uns einen weiteren Orgasmus, sei nicht so schüchtern. Wir verlangen alles von dir.“ Wir? Die zweite Hand ist also eine andere Person. Dieses Wissen beunruhigt und erregt mich gleichermaßen. „Wir ficken dich gemeinsam. Schau nur, wie bereit du bist. Der Saft fließt nur so aus dir heraus“, sagt eine weibliche Stimme. Meine Körpertemperatur wechselt zwischen kalt und heiß, ein intensiver Druck breitet sich in meinem Unterleib aus. Der Vibrator zieht sich aus meiner Pussy und wird von seinen Fingern ausgetauscht, die in gekrümmter Haltung all meine Säfte herauslocken. Meine 3D-Brille wird komplett nass gespritzt und ich erkenne nur noch schemenhaft, wie die Bewegungen der Hände weiterhin standhaft bleiben. „Ja, fickt mich.“, seufze ich und bekomme das Gefühl, alles gegeben zu haben, während meine Augen immer schwerer werden.

Das brummende Geräusch des Handys reißt mich aus meinem Schlaf. Völlig beduselt ziehe ich die 3D-Brille herunter, die immer noch auf meinem Kopf sitzt. Mit halb zugekniffenen Augen taste ich nach meinem Handy und erkenne eine Nachricht von Nele. Was für ein Zufall, denke ich, bevor ich mich jedoch meinem Körper widme. Ich muss wissen, ob das alles real war. Die kleine Box liegt immer noch auf dem Bett, allerdings neben meinen Beinen. Als ich immer mehr zur Besinnung komme und langsam scharf sehe, blicke ich zwischen meine Schenkel und taste mit meinen Fingern meine Öffnungen ab. Nichts, sie sind unberührt, keine Säfte, kein Eindringen. Nichts von dem ist passiert, aber wie kann das sein? Ich hatte die heftigsten Orgasmen meines Lebens. Diese Fickmaschine ist in mein Gehirn eingedrungen, ich könnte schwören, dass sie all die herrlichen Dinge wirklich mit mir gemacht hat. Vielleicht hat Nele recht. Ist das die neue Zukunft? Virtueller Sex, ganz ohne Berührungen, ganz ohne Penetration, Gehirnfick sozusagen? Verdammt sind wir, verdammt, verdammt.

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