Reviews

Dame Eva

Freihändiger Vibrator aus medizinischem Silikon mit flexiblen Flügeln für Paar- oder Solosessions.

Von Anne Lomberg am Juli 3, 2023 -
Aktualisiert am Oktober 26, 2023

Auch auf Englisch verfügbar
Dame Eva Review

Eva ist mein zweites Testprodukt von Dame, dass mich besonders neugierig gemacht hat aufgrund des innovativen Designs, dass zwischen den Schamlippen ruht und dadurch mehr Stimulationsmöglichkeiten bietet, ob mit anderen Toys oder zur Penetration. Dame spezialisiert sich auf sexuelles Wohlbefinden für Frauen und Paare, um eine gesündere Beziehung zur eigenen Lust zu etablieren.

Diese Bewertung basiert auf persönlichen Präferenzen mit Fokus auf Design, Materialverarbeitung und natürlich Funktion.

Unboxing Eva

Eva wird genauso wie Arc in einer schön gestalteten Schachtel geliefert, auf der du wichtigsten Informationen bereits ablesen kannst. Dame bewirbt Eva als freihändigen Paarvibrator, der auch allein verwendet werden kann. Dadurch das er unter die Schamlippen platziert wird, soll er an Ort und Stelle bleiben, sodass man sich voll und ganz auf das Vergnügen konzentrieren kann.

In der Schachtel befinden sich eine praktische Ladestation, die gleichzeitig als Aufbewahrungsbox dient, ein USB-Ladekabel, ein Aufbewahrungsbeutel, ein Dame-Sticker und eine Gebrauchsanleitung. Wer Schachteln mag und den Platz hat, um seine Sextoy-Sammlung zu stapeln, wird sich freuen, mir reicht der Inhalt, sodass ich die Schachtel, auch wenn sie sehr schön ist, wegschmeiße.

Was mir besonders gut gefällt, ist die Ladestation, die kompakt gehalten wurde, um Eva aufzubewahren und mitzunehmen. Denn der Behälter ist so klein, dass er in die Handtasche passt. Man könnte also auch auf den Aufbewahrungsbeutel verzichten und nur die Ladestation verwenden, um Eva aufzubewahren und mitzuführen. Da Eva wie alle anderen Sextoys zunächst aufgeladen werden muss, mache ich dies in dem Zusammenhang. Eine volle erste Aufladung hat bei mir zwei Stunden benötigt, eine absehbare Zeit, um Vorfreude aufzubauen. Generell sollte man allerdings vier Stunden einplanen, so steht es in der Gebrauchsanweisung. Wahrscheinlich war meine Eva schon halb aufgeladen, als sie zu mir kam.

Design & Material

In Bezug auf Designgestaltung fand ich Eva von Anfang an reizvoll und konnte es kaum erwarten, den Vibrator selbst in den Händen zu halten. Für mich sieht das Konzept wie ein konisches Ei mit Armen aus. Auf der Rückseite befindet sich der Motor, der sich vom Design abhebt, aber es nicht negativ beeinträchtigt.

Hergestellt wurde Eva wie auch Arc aus 100 % medizinischem Silikon; diesmal aber rundum, dafür vergebe ich Pluspunkte. Ich liebe es, wenn ein Sextoy komplett aus Silikon gefertigt wurde. Dadurch erscheint es einfach wertiger und lässt sich außerdem leichter reinigen. Die Textur fühlt sich angenehm soft an, wobei der Körper fest ist. Die Arme sind biegbar, sodass man eine Vorstellung bekommt, wie sie sich zwischen die Schamlippen platzieren lassen. An der Oberseite befindet sich ein Knopf zum Ein- und Ausschalten sowie zum switchen zwischen den Vibrationsstufen. Davon gibt es übrigens 3 von leicht bis stark.

Ich habe Eva in Hellblau (Ice) erhalten, eine Farbe, die mir gut gefällt, obwohl ich persönlich orange (Papaya) noch interessanter finde. Das Design und die Materialverarbeitung des süßen Klitorisvibrators bewerte ich sehr gut, da gibt es wirklich nichts zu beanstanden. Eva wurde hervorragend verarbeitet aus einer rundum körperfreundlichen Silikonbeschichtung, sieht ästhetisch ansprechend aus und scheint funktional mit flexiblen Flügeln bzw. Armen Erfolg zu versprechen. Dazu später mehr im Self-Pleasure-Test.

Formgebung

Eva ist kleiner als meine Handfläche und leicht. Leicht sollte der Vibrator auch sein, wenn er freihändig zwischen den Schamlippen halten soll, ohne herauszurutschen. Der Körper des Toys ist konisch geformt, wobei der schmalere Teil an der Klitoris platziert wird. Da die Anatomie jeder Frau anders ist, kann man Eva bei Bedarf auch umdrehen. Die Arme sind flexibel, leisten bei etwas Gegendruck aber entsprechenden Widerstand, sodass sie einem das Gefühl vermitteln sicher zu halten; diese gefallen mir übrigens besonders gut, da sie Spielraum für verschiedene Anwendungsmöglichkeiten bieten, so könnte man Eva beispielsweise auch als Fingervibrator für sinnliche Massagen oder punktgenaues Teasing einsetzen.

Das Gesamtarrangement ist minimalistisch und feminin zugleich. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Eva leicht in eine Paarbeziehung einführen lässt, da das Design unaufdringlich ist und das Gefühl weckt, es unbedingt ausprobieren zu wollen. Es wirkt stimulierend und ästhetisch anspruchsvoll zugleich.

Wie ich bereits erwähnt habe, befindet sich an der Spitze des Körpers das integrierte Bedienelement, welches kaum sichtbar ist und dadurch das Gesamtdesign zusätzlich aufwertet. Übrigens ist Eva komplett wasserfest, dafür vergebe ich immer Pluspunkte und probiere den Vibrator in meinem ersten Self-Pleasure-Test in der Badewanne aus.

Self-Pleasure-Test

Eva kommt zwar mit einer Gebrauchsanweisung, aber die habe ich dem Fall überhaupt nicht gebraucht. Das ganze Gerät funktioniert superintuitiv, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt. Selbst das Platzieren der Arme zwischen den Schamlippen war zumindest bei mir ein Kinderspiel, ganz zu schweigen von der Einstellung der 3 Intensitätseinstellungen.

Liegend in der Badewanne habe ich ein wenig mit den Vibrationseinstellungen herumgespielt und empfand diese besonders auf der 3. Stufe nicht nur kraftvoll, sondern auch ziemlich laut. Das sollte man auf jeden Fall wissen, wenn man sich einen diskreten Vibrator wünscht, den man mit einem Partner verwenden möchte. Diskret in der Lautstärke ist Eva nicht!

Nun gut positiv ist mir beim ersten Self-Pleasure-Test in der Badewanne aufgefallen, dass der Vibrator an Ort und Stelle blieb, er ist zwar ein wenig nach unten gerutscht, aber das hat dem Gefühl keinen Abbruch getan. Insgesamt war es mir aber ein wenig zu langweilig, da ich lieber etwas Bewegung mag, anstatt die Vibrationen nur an einer Stelle zu spüren. Ich bekam schnell das Gefühl, dass dieses Toy anderweitig zum Einsatz kommen soll und habe den Test ohne Orgasmus beendet.

Nachdem ich voll davon überzeugt war, Eva mit einem Partner zu testen und in dem Moment keiner zur Verfügung stand, beschloss ich Eva in Kombination mit anderen Toys zu testen. Dafür habe ich mich ins Bett gelegt und einen Spiegel vor meine Vulva platziert, um alles zu sehen und gegebenenfalls nach zu justieren, falls Eva verrutscht. Generell empfehle ich, beim Masturbieren ab und zu einen Spiegel zu integrieren. Dadurch kann man seine Hotspots spielerisch erkunden und visuell seine Lust auf eine ganz neue Ebene bringen. Außerdem glaube ich, dass man sich so mit seiner Vulva stärker verbindet, eine intime Beziehung aufbaut, die zu einem größeren Bewusstsein führt. Außerdem habe ich mir etwas Gleitgel und einen zweiten Vibrator zur Seite gelegt. Da ich gelesen habe, dass Eva besser nur mit wenig Gleitgel verwendet wird, das sie sonst rausfallen kann, hab ich es ganz gelassen und das Gleitgel nur für den anderen Vibrator benutzt.

Auf dem Rücken liegend, die Beine weit gespreizt und den Spiegel vor mir konnte ich sehen, wie es für einen Partner aussehen würde, wenn er mich penetrieren würde und dabei die Aussicht von Eva genießt. Sie passt sich zumindest meinen Konturen perfekt an, allerdings ist sie mir diesmal mehr verrutscht als in der Badewanne und ich musste immer wieder nachhelfen, sie wieder in Position zu bringen. Entweder sind meine Schamlippen nicht breit genug oder ich habe noch nicht die perfekte Position gefunden, wo der Minivibrator bombenfest hält. Wenn man allerdings in einer Stellung verharrt, funktioniert es natürlich. Interessant allerdings, weil ich mir so ein Paarspiel eher kompliziert vorstelle, wenn Eva ständig rausplumpst.

Während ich da lag und mich beobachtete, kam ich ziemlich schnell auf Hochtouren. Es gefiel mir zu sehen, wie Eva zwischen meinen Schamlippen vibrierte, während ich mich parallel mit dem anderen Vibrator stimulierte. Obwohl die Vibrationen wirklich laut waren, hab ich mich für die stärkste Stufe entschieden und den anderen Vibrator auf der niedrigsten Stufe immer wieder rein- und raus gleiten lassen, bis ich überraschenderweise ejakuliert habe. Das ist mir tatsächlich noch nie passiert. Während ich die Aussicht sowie die beidseitigen Stimulationen genoss, habe ich gesquirted, einfach so. Das Bettlaken war nass und ich baff. Für mich allerdings kein Grund aufzuhören, da das eigentliche Orgasmusgefühl noch nicht eingetreten ist. Also hab ich weitergemacht. Eva musste ab und an wieder neu positioniert werden, was das Spiel etwas verkomplizierte, mich grundsätzlich nicht unbedingt stört, da ich allein Zeit habe und die mir auch gern nehme, aber tatsächlich konnte ich mir so dieses Toy in Zusammenspiel mit einem Partner nur schwer vorstellen. Vor allem wenn wir von Stellungswechseln reden. Ich lag nur auf dem Rücken und Eva ist mir immer wieder rausgerutscht. Dafür hat mich das spontane Squirten doch positiv überrascht muss ich sagen und ich war danach noch mehr angeturnt, sodass ich relativ schnell zum Höhepunkt kam. Dieser war intensiv und baute sich aus meinem tiefsten Inneren heraus auf. Dabei zuzusehen ist unglaublich erotisch. Probier es unbedingt mal aus!

Da Dame Eva als Paarvibrator bewirbt, aber gleichzeitig als optional anpreist, bleibt viel Interpretationsspielraum. Meiner Erfahrung nach würde ich Eva eher allein verwenden, möchte das Toy aber dennoch irgendwann mit einem Partner probieren, um meine Meinung auf Tatsachen beruhend zu teilen. Insgesamt fand ich meinen zweiten Self-Pleasure-Test mit Spiegel und zusätzlichem Vibrator mehr als befriedigend und würde Eva mit weiteren Toys wieder ausprobieren und weiter experimentieren. Squirting habe ich mit diversen Tutorials und verschiedenen Fingertechniken selbst getestet und nie hinbekommen, dass es mit Eva und in Kombination eines vaginalen Vibrators aus heiterem Himmel passierte, war schon erstaunlich und ich will herausfinden, ob da noch mehr geht.   

Technische Details im Überblick

Vibrationen3 Intensitätseinstellungen
WasserfestJa
TastensperreJa
Abmessungen60 x 43 x 28 mm
WiederaufladbarLadestation
Garantie3 Jahre
Ladezeit4 Stunden
Akkulaufzeit1 Stunde

Abschließende Gedanken

Insgesamt bewerte ich Eva von Dame sehr gut, zumindest was meine Erfahrung in Kombination mit einem weiteren Vibrator betrifft. Eva allein in der Badewanne war mir zu langweilig, da sich die Vibrationen nur auf einen Punkt konzentrieren und sie dafür ohne Gegendruck auch nicht stark genug sind. Auf der anderen Seite habe ich den Vibrator einmal im Höschen getragen, während ich an meinem Laptop saß und bin dabei ziemlich schnell heiß geworden. Also als Slipvibrator eignet sich Eva durchaus.

Auch wenn ich Eva nicht mit einem Partner ausprobiert habe, so glaube ich nicht, dass es bei mir funktioniert; zu schnell verrutscht Eva und springt aus den Schamlippen hervor. Die Idee ihn als freihändigen Vibrator zu nutzen und sich so auf andere Dinge zu konzentrieren, die man parallel mit den Händen anstellen kann, ist toll, aber die Umsetzung funktioniert nicht ganz. Außerdem finde ich die Vibrationslautstärke auf Stufe 3 zu laut, um das Erlebnis lustvoll zu gestalten.

Mich hat sie Squirting-Experience überzeugt und ich möchte mit Eva mehr ausprobieren. Ich erkenne in dem kleinen Vibrator erstaunlich viel Potenzial in den Anwendungsmöglichkeiten. Selbst wenn er den eigentlichen Zweck als freihändiger Paarvibrator aufgrund meiner Anatomie nicht erfüllen kann, so kann man ihn dennoch für erotische Vorspiele einsetzen, ihn als Fingervibrator benutzen und dadurch das gemeinsame Liebesspiel aufwerten. Eins ist sicher, Eva wurde hochwertig verarbeitet und innovativ designt und verdient einen Selbsttest, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Wenn du Eva von Dame kaufen möchtest, kannst du das hier tun.


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